Nations League: Deutschland gegen Niederlande in Berlin – Tickets sichern!

Deutschland gegen die Niederlande – zum Abschluss der Gruppenphase der UEFA Nations League 2026/2027 wartet auf das DFB-Team noch einmal ein echter Klassiker. Am Montag, 16. November 2026, empfängt Deutschland die Oranje-Auswahl im Berliner Olympiastadion. Anstoß ist um 20:45 Uhr. Die ARD überträgt das Länderspiel live im Free-TV.

Für Bundestrainer Jürgen Klopp ist die Begegnung zugleich das letzte Länderspiel des Jahres 2026. Und sie hat schon jetzt eine besondere historische Dimension: Nach dem 1:1 im Hinspiel in Amsterdam treffen Deutschland und die Niederlande in Berlin zum 50. Mal aufeinander. Je nach Verlauf der vorherigen Nations-League-Partien könnte es im Olympiastadion zudem um den Gruppensieg beziehungsweise die Qualifikation für das Viertelfinale gehen.

Deutschland gegen Niederlande: Termin, Anstoß und Übertragung

Die wichtigsten Daten zum Länderspiel in Berlin stehen bereits fest:

WettbewerbUEFA Nations League 2026/27
GruppeLiga A, Gruppe 2
Datum16.11.2026
Anstoß20:45 Uhr
SpielortOlympiastadion Berlin
TVARD

Das Spiel bildet den Abschluss der Gruppenphase für beide Teams. Deutschland tritt drei Tage zuvor, am 13. November, noch in Belgrad gegen Serbien an. Die Niederlande empfangen am selben Abend Griechenland. Erst danach steht endgültig fest, unter welchen tabellarischen Voraussetzungen es nach Berlin geht.

Hinspiel endet 1:1 – Deutschland verpasst Sieg in letzter Minute

Wie eng Deutschland und die Niederlande derzeit beieinander liegen, zeigte bereits das Hinspiel am 24. September 2026 in Amsterdam. Beim ersten Länderspiel von Jürgen Klopp als Bundestrainer trennte sich das DFB-Team 1:1 von Oranje.

Deutschland ging in der Johan Cruijff ArenA in der 32. Minute in Führung. Felix Nmecha traf nach einem guten Beginn der deutschen Auswahl zum 0:1. Lange sah es danach aus, als könnte Klopp seine Amtszeit direkt mit einem Auswärtssieg gegen den großen Rivalen beginnen.

Doch in der Nachspielzeit schlugen die Niederlande zurück. Cody Gakpo erzielte in der 90.+2 Minute den Ausgleich und rettete Oranje damit noch einen Punkt.

Klopp hatte in Amsterdam mit Marc-André ter Stegen im Tor begonnen. Davor spielten Philipp Treu, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und Nathaniel Brown. Joshua Kimmich und Torschütze Felix Nmecha übernahmen zentrale Aufgaben im Mittelfeld, während Nadiem Amiri offensiver agierte. Karim Adeyemi, Kai Havertz und Kevin Schade bildeten zunächst die Angriffslinie.

Das Rückspiel in Berlin bietet dem DFB-Team damit die Gelegenheit, den spät verpassten Erfolg aus Amsterdam nachzuholen.

Das 50. Duell zwischen Deutschland und den Niederlanden

Deutschland gegen Niederlande gehört zu den traditionsreichsten Länderspielen im europäischen Fußball. Die Partie in Berlin wird das 50. Aufeinandertreffen beider Länder.

Nach dem 1:1 im September umfasst die Bilanz aktuell 49 Begegnungen. Deutschland gewann davon 18, die Niederlande entschieden zwölf Spiele für sich. 19 Duelle endeten unentschieden. Das Torverhältnis beträgt 91:80 zugunsten Deutschlands.

BilanzAnzahl
Spiele49
Siege Deutschland18
Unentschieden19
Siege Niederlande12
Tore Deutschland91
Tore Niederlande80

Auch die deutsche Heimbilanz ist positiv. In bislang 24 Heimspielen gegen Oranje gab es neun deutsche Siege, neun Unentschieden und sechs niederländische Erfolge.

Das Jubiläumsspiel Nummer 50 bekommt dadurch einen zusätzlichen Reiz.

Die jüngsten Duelle zwischen Deutschland und Oranje

In den vergangenen Jahren begegneten sich beide Nationen ungewöhnlich häufig. Neben Freundschaftsspielen standen vor allem Begegnungen in der Nations League auf dem Programm.

Im Oktober 2024 setzte sich Deutschland in München mit 1:0 durch. Jamie Leweling erzielte damals den entscheidenden Treffer. Einen Monat zuvor hatte es in Amsterdam bereits ein 2:2 gegeben. Beim erneuten Aufeinandertreffen im September 2026 folgte das 1:1.

Damit sind die jüngsten Duelle meist eng verlaufen. Auch für Berlin ist ein Spiel zweier Teams zu erwarten, die sich sportlich inzwischen ausgesprochen gut kennen.

DFB-Aufstellung gegen Niederlande noch völlig offen

Welche DFB-Team Aufstellung Jürgen Klopp am 16. November gegen die Niederlande auf den Platz schicken wird, steht derzeit noch nicht fest. Der Kader für die beiden November-Länderspiele gegen Serbien und Oranje ist noch nicht nominiert.

Eine seriöse voraussichtliche Aufstellung ist deshalb zu diesem frühen Zeitpunkt nicht möglich. Auch Verletzungen, Belastungssteuerung und die Leistungen während der nächsten Wochen werden bei Klopps Entscheidung eine Rolle spielen.

Der September-Lehrgang zeigt allerdings bereits, welche Spielidee der neue Bundestrainer verfolgt. Beim 1:1 in Amsterdam agierte Deutschland grundsätzlich im 4-3-3. Besonders auffällig waren das frühe Pressing, schnelle Ballgewinne und der Versuch, nach Umschaltmomenten schnell in die Tiefe zu kommen.

Klopp hatte vor seinem ersten Spiel erklärt, dass trotz der kurzen gemeinsamen Trainingszeit bereits erkennbar sein solle, dass seine Spieler die Aufgabe unbedingt annehmen. Die ersten Ansätze dieser intensiven Spielweise waren in Amsterdam zu sehen.

Welche Spieler könnten gegen die Niederlande wichtig werden?

Bis zur Kadernominierung für November bleiben konkrete Personalprognosen mit Unsicherheiten verbunden. Einige Spieler dürften jedoch eine zentrale Rolle in Klopps weiteren Planungen besitzen.

Joshua Kimmich führt das Team als Kapitän und wurde beim Hinspiel wieder im zentralen Mittelfeld eingesetzt. Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck bildeten in Amsterdam die Innenverteidigung. Marc-André ter Stegen begann im Tor.

In der Offensive verfügt Deutschland mit Jamal Musiala, Florian Wirtz, Kai Havertz, Nick Woltemade, Serge Gnabry, Karim Adeyemi und weiteren Spielern über unterschiedliche Optionen. Wer davon für den November-Lehrgang zur Verfügung steht und tatsächlich nominiert wird, entscheidet sich erst in den Wochen vor dem Spiel.

Gerade die personelle Flexibilität ist ein wesentlicher Bestandteil von Klopps Start als Bundestrainer. Für seine ersten vier Nations-League-Spiele hatte er einen außergewöhnlich großen Kreis von insgesamt 44 Spielern berufen und auf zwei Aufgebote verteilt, um möglichst viele Kandidaten persönlich kennenzulernen.

Niederlande unter Xavi Hernández

Auch bei Oranje begann nach der WM 2026 eine neue Phase. Der frühere spanische Nationalspieler und Barcelona-Trainer Xavi Hernández steht inzwischen an der Seitenlinie der Niederländer. Sein erstes Nations-League-Spiel gegen Deutschland endete 1:1.

Im Hinspiel setzte Xavi unter anderem auf Bart Verbruggen im Tor sowie Denzel Dumfries, Jan Paul van Hecke, Virgil van Dijk und Micky van de Ven in der Defensive. Ryan Gravenberch, Quinten Timber und Tijjani Reijnders bildeten das Mittelfeld. In der Offensive begannen Crysencio Summerville, Brian Brobbey und Cody Gakpo.

Gakpo bewies mit seinem späten Treffer erneut seine Bedeutung für Oranje. Neben dem Offensivspieler gehören insbesondere van Dijk, Dumfries, Reijnders, Gravenberch und van de Ven zu den international erfahrensten Akteuren des niederländischen Teams.

Ob der November-Kader identisch aussehen wird, ist allerdings noch offen.

Nations-League-Gruppe mit Deutschland, Niederlande, Griechenland und Serbien

Deutschland und die Niederlande spielen in der Liga A in Gruppe 2 gemeinsam mit Griechenland und Serbien. Nach dem ersten Spieltag führt Griechenland die Gruppe nach einem 2:1-Sieg in Serbien an. Deutschland und die Niederlande starteten mit jeweils einem Punkt, Serbien zunächst ohne Zähler.

Diese Ausgangslage wird sich bis zum Spiel in Berlin noch mehrfach verändern. Vor dem direkten Duell am 16. November bestreitet Deutschland noch vier Partien:

DatumUhrzeitSpielpaarung
27.09.202620:45 UhrDeutschland – Griechenland
01.10.202620:45 UhrDeutschland – Serbien
04.10.202620:45 UhrGriechenland – Deutschland
13.11.202620:45 UhrSerbien – Deutschland
16.11.202620:45 UhrDeutschland – Niederlande

Damit kann das letzte Gruppenspiel in Berlin erhebliche Bedeutung für die Abschlusstabelle bekommen.

Deutschland erstmals seit 2023 wieder im Olympiastadion

Auch der Spielort macht das Duell besonders. Das DFB-Team tritt erstmals seit November 2023 wieder zu einem Länderspiel im Berliner Olympiastadion an. Damals war die Türkei der Gegner.

Für 2026 entschied sich der DFB dafür, seine drei Heimspiele der Nations-League-Gruppenphase auf Augsburg, München und Berlin zu verteilen. Nach Griechenland in Augsburg und Serbien in München bildet der Klassiker gegen die Niederlande im Olympiastadion den Abschluss.

Der öffentliche Ticketverkauf für das Niederlande-Spiel läuft bereits. Der DFB hat unter anderem einen Fanblock in der Ostkurve sowie spezielle Familienbereiche eingerichtet.

Wer überträgt Deutschland gegen Niederlande live?

Deutschland gegen Niederlande wird am Montag, 16. November 2026, live in der ARD gezeigt. Anstoß im Olympiastadion Berlin ist um 20:45 Uhr.

Weitere Einzelheiten zur Vorberichterstattung, Moderation und den Streaming-Angeboten werden üblicherweise näher am Spieltermin bekannt gegeben.

Deutschland gegen Niederlande: Klassiker zum Abschluss des Länderspieljahres

Viel besser könnte der Abschluss des Länderspieljahres kaum angesetzt sein. Deutschland empfängt mit den Niederlanden einen der traditionsreichsten Rivalen, Jürgen Klopp bestreitet sein erstes Heimspiel gegen Oranje und zugleich steht das 50. direkte Duell beider Fußballnationen an.

Das 1:1 in Amsterdam hat gezeigt, wie wenig die beiden Teams aktuell trennt. Deutschland führte lange, musste aber in der Nachspielzeit noch den Ausgleich durch Cody Gakpo hinnehmen. Im Berliner Olympiastadion soll es aus DFB-Sicht besser laufen.

Welche sportliche Bedeutung die Partie in der Nations League tatsächlich besitzt, entscheidet sich allerdings erst in den vorherigen Gruppenspielen. Möglich ist, dass am 16. November nicht nur Prestige, sondern auch der Einzug in die nächste Runde auf dem Spiel steht.

Fest steht bereits jetzt: Deutschland gegen Niederlande am 16. November 2026 ist eines der Highlights des Länderspielherbstes. Um 20:45 Uhr steigt im Olympiastadion die 50. Auflage des großen Nachbarschaftsduells.

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