Die Fußball-WM 2030 wird ein außergewöhnliches Turnier und zugleich ein Jubiläum: Genau 100 Jahre nach der ersten Weltmeisterschaft 1930 kehrt die FIFA mit Teilen des Turniers nach Südamerika zurück. Der Schwerpunkt der WM liegt allerdings in Europa und Afrika. Spanien, Portugal und Marokko sind die drei Hauptgastgeber, während Uruguay, Argentinien und Paraguay jeweils ein Jubiläumsspiel austragen. Damit erstreckt sich die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 über sechs Länder und drei Kontinente – ein Novum in der Geschichte des Turniers.
Fußball-WM 2030: Das Wichtigste in Kürze
- Die Fußball-WM 2030 wird hauptsächlich in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen.
- Zusätzlich finden Jubiläumsspiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt.
- Damit wird die Weltmeisterschaft erstmals in sechs Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen.
- Die ersten Jubiläumsspiele sind nach bisheriger Planung für den 8. und 9. Juni 2030 vorgesehen.
- Der Hauptteil der Weltmeisterschaft in Spanien, Portugal und Marokko soll wenige Tage später beginnen.
- Das Finale der Fußball-WM 2030 ist aktuell für den 21. Juli 2030 geplant.
- Für das Turnier sind bislang 48 Teilnehmer vorgesehen, eine mögliche Erweiterung auf 64 Teams wird jedoch diskutiert.
- Spanien, Portugal, Marokko, Uruguay, Argentinien und Paraguay sind als Gastgeber bereits für die WM 2030 qualifiziert.
- Deutschland muss sich über die europäische WM-Qualifikation für das Turnier qualifizieren.
- Der vollständige WM-Spielplan sowie die Gruppen und Paarungen stehen noch nicht fest.
- Auch die genaue Verteilung der Spiele auf die einzelnen Stadien wird erst zu einem späteren Zeitpunkt endgültig festgelegt.
- Tickets für die Fußball-WM 2030 sind derzeit noch nicht erhältlich.
- Welche Sender die WM 2030 in Deutschland im Free-TV und Livestream übertragen, steht ebenfalls noch nicht fest.
- Die Weltmeisterschaft 2030 steht ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der ersten Fußball-WM, die 1930 in Uruguay ausgetragen wurde.
Noch stehen längst nicht alle Details zur WM 2030 fest. Der genaue Spielplan, die Gruppen, fast alle Teilnehmer, die endgültige Verteilung der Spiele auf die Stadien sowie die Übertragung in Deutschland werden erst in den kommenden Jahren geklärt. Selbst die Größe des Teilnehmerfeldes ist wieder Gegenstand einer Debatte: Nach der ersten WM mit 48 Teams im Jahr 2026 prüft die FIFA inzwischen eine mögliche Erweiterung auf 64 Teams für das Jubiläumsturnier 2030.
Wo findet die Fußball-WM 2030 statt?
Der Kern der Fußball-WM 2030 wird in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen. Diese drei Verbände erhielten beim außerordentlichen FIFA-Kongress am 11. Dezember 2024 offiziell den Zuschlag. Insgesamt sollen nach der bisherigen Planung 101 WM-Spiele in diesen drei Ländern stattfinden. Hinzu kommen die drei Jubiläumsspiele in Südamerika.
Spanien übernimmt innerhalb der gemeinsamen Bewerbung eine zentrale Rolle und verfügt über zahlreiche große und international erprobte Fußballstadien. Madrid, Barcelona, Sevilla, Bilbao, Málaga und weitere Städte gehören zu den vorgesehenen Spielorten.
Portugal bringt unter anderem Lissabon und Porto ein. Die Stadien von Benfica, Sporting und dem FC Porto gehörten bereits zum Bewerbungsprozess und wurden von der FIFA begutachtet.
Marokko wird nach Südafrika 2010 erst das zweite afrikanische Land sein, das Spiele einer Männer-Weltmeisterschaft ausrichtet. Vorgesehene Spielorte sind unter anderem Casablanca, Rabat, Tanger, Marrakesch, Fès und Agadir. Besonders spektakulär ist das geplante Grand Stade Hassan II bei Casablanca, das für mehr als 100.000 Zuschauer ausgelegt werden soll.
Warum finden WM-Spiele in Südamerika statt?
Die ungewöhnliche Konstruktion des Turniers hängt mit dem 100-jährigen Jubiläum der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen. Die erste WM fand 1930 in Uruguay statt. Das Gastgeberland gewann damals auch den Titel und setzte sich im Finale in Montevideo gegen Argentinien durch.
Zum Jubiläum soll Uruguay deshalb 2030 erneut im Mittelpunkt stehen. In Montevideo ist eine große Hundertjahrfeier vorgesehen. Uruguay trägt dort außerdem sein erstes WM-Spiel aus. Ein weiteres Jubiläumsspiel findet in Argentinien statt, das 1930 Finalist war. Das dritte wird Paraguay zugesprochen, wo der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL seinen Sitz hat.
Die FIFA verbindet damit symbolisch die Anfänge der Weltmeisterschaft mit dem modernen Turnier. Gleichzeitig entsteht dadurch allerdings eine logistische Besonderheit: Einige Teams werden ihr erstes Gruppenspiel in Südamerika bestreiten und anschließend für den weiteren Turnierverlauf nach Europa beziehungsweise Afrika reisen müssen.
Wann findet die Fußball-WM 2030 statt?
Nach der bisherigen FIFA-Planung beginnen die Feierlichkeiten zur WM bereits am 8. und 9. Juni 2030. An diesen beiden Tagen sollen die Jubiläumsspiele mit Uruguay, Argentinien und Paraguay stattfinden.
Die eigentliche Eröffnungszeremonie sowie die ersten Partien in Spanien, Portugal und Marokko sind für den 13. und 14. Juni vorgesehen. Am 15. und 16. Juni sollen anschließend die übrigen Teams aus den Gruppen der drei südamerikanischen Gastgeber in das Turnier einsteigen.
Für den 21. Juli 2030 ist das Finale vorgesehen.
| Zeitraum | Geplanter Programmpunkt |
|---|---|
| 08.06.2030 bis 09.06.2030 | Hundertjahrfeier und Jubiläumsspiele in Südamerika |
| 13. bis 14.06.2030 | Eröffnungsfeier und erste Spiele in Spanien, Portugal und Marokko |
| 15. bis 16.06.2030 | Auftakt der übrigen Teams aus den Gruppen der Südamerika-Spiele |
| 21.bis 22.06.2030 | Zweite Gruppenspiele der von den Südamerika-Partien betroffenen Teams |
| 21.07.2030 | WM-Finale 2023 |
Dieser Terminplan steht noch unter Vorbehalt. Insbesondere eine mögliche Vergrößerung des Teilnehmerfeldes könnte Auswirkungen auf den endgültigen WM-Spielplan haben.
Wie viele Teams spielen bei der WM 2030?
Nach dem bislang gültigen Modell ist die Fußball-Weltmeisterschaft seit 2026 auf 48 Teilnehmer erweitert. Bei der WM 2026 spielten erstmals zwölf Vierergruppen, aus denen die beiden Erstplatzierten sowie die acht besten Gruppendritten das Sechzehntelfinale erreichten. Dadurch erhöhte sich die Zahl der WM-Spiele von 64 auf 104.
Für 2030 war bislang ebenfalls ein Turnier mit 48 Teams vorgesehen. Dieser Punkt ist im Herbst 2026 allerdings nicht mehr endgültig. Innerhalb der FIFA wird eine einmalige oder dauerhafte Erweiterung auf 64 Teilnehmer diskutiert. Nach der WM 2026 ließ der Weltverband die sportlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Auswirkungen eines solchen Formats untersuchen. Beschlossen ist eine Aufstockung bislang nicht.
Deshalb sollten Angaben zum endgültigen Modus, zur Anzahl der Gruppen und zu den Startplätzen der einzelnen Kontinentalverbände derzeit noch mit Vorsicht behandelt werden.
Welche Teams sind bereits für die WM 2030 qualifiziert?
Sechs Teilnehmer stehen bereits fest. Spanien, Portugal und Marokko sind als Hauptgastgeber automatisch qualifiziert. Das gilt ebenfalls für Uruguay, Argentinien und Paraguay als Gastgeber der Jubiläumsspiele.
Die sechs Startplätze werden auf die jeweiligen Kontingente ihrer Kontinentalverbände angerechnet. Damit stehen bereits drei UEFA-/CAF-Gastgeber und drei CONMEBOL-Teilnehmer fest.
Alle weiteren Teams müssen sich über die jeweiligen kontinentalen Qualifikationswettbewerbe ihr Ticket sichern. Wie viele Plätze UEFA, CAF, AFC, CONMEBOL, Concacaf und OFC letztlich erhalten, hängt auch von der Entscheidung über die mögliche Aufstockung auf 64 Teilnehmer ab.
WM-Qualifikation 2030
Die Qualifikation zur Fußball-WM 2030 wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Die einzelnen Kontinentalverbände organisieren ihre Wettbewerbe grundsätzlich selbst, während die FIFA die Zahl der zur Verfügung stehenden Startplätze vorgibt.
Für Europa wird die UEFA erneut einen eigenen Qualifikationswettbewerb veranstalten. Das in den vergangenen Jahren reformierte Modell setzt auf kleinere Qualifikationsgruppen sowie zusätzliche Möglichkeiten über Play-offs beziehungsweise die UEFA Nations League. Der konkrete Modus für die WM 2030 muss jedoch noch endgültig festgelegt werden.
Für Deutschland bedeutet das: Das DFB-Team ist nicht automatisch für die WM qualifiziert und muss sich sportlich einen Startplatz sichern.
Deutschland bei der WM 2030
Aus deutscher Sicht beginnt mit der WM 2030 ein neuer langfristiger Zyklus. Seit August 2026 wird das DFB-Team von Jürgen Klopp trainiert. Der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach erhielt beim DFB einen Vertrag über vier Jahre und soll Deutschland sowohl zur EM 2028 als auch zur Weltmeisterschaft 2030 führen.
Bis zum Turnier bleibt allerdings viel Zeit für Veränderungen im Kader. Spieler, die 2026 bereits zum erweiterten Kreis des DFB-Teams gehörten, können 2030 ihre sportlich besten Jahre erreichen, während gleichzeitig eine neue Generation nachrücken dürfte.
Für einen ausführlichen Blick auf Deutschlands möglichen WM-Kader ist es noch zu früh. Interessant werden zunächst die Entwicklung unter Klopp, die EM 2028 und anschließend die Qualifikation zur WM 2030. Erst danach lässt sich seriös einschätzen, mit welchem Personal und welchen Ambitionen Deutschland in das Turnier gehen könnte.
Stadien und Spielorte der WM 2030
Im Bewerbungsverfahren wurden 20 Stadien in Spanien, Portugal und Marokko berücksichtigt. Dazu kommen die Austragungsorte für die drei Jubiläumsspiele in Südamerika. Die endgültige Zuordnung jedes einzelnen WM-Spiels steht noch nicht fest.
In Spanien gehören unter anderem das Santiago Bernabéu und das Metropolitano in Madrid, das Camp Nou in Barcelona, San Mamés in Bilbao, La Cartuja in Sevilla sowie Stadien in Málaga, San Sebastián, Saragossa, A Coruña und Las Palmas zu den Planungen.
Portugal setzt auf das Estádio da Luz und das Estádio José Alvalade in Lissabon sowie das Estádio do Dragão in Porto.
Marokko plant mit Stadien in Casablanca, Rabat, Tanger, Marrakesch, Fès und Agadir. Besondere Aufmerksamkeit erhält das Grand Stade Hassan II bei Casablanca, das zu den größten Fußballstadien der Welt gehören soll.
Für Südamerika sind insbesondere das Estadio Centenario in Montevideo und große Stadien in Argentinien und Paraguay für die Jubiläumspartien vorgesehen.
Noch offen ist vor allem eine der prestigeträchtigsten Fragen: Wo wird das Finale der Fußball-WM 2030 ausgetragen? Verschiedene Stadien verfügen grundsätzlich über die notwendige Kapazität, die FIFA hat den endgültigen Finalort jedoch noch nicht offiziell festgelegt.
Der Spielplan der Fußball-WM 2030
Ein kompletter WM-Spielplan existiert noch nicht. Bekannt ist bislang lediglich der grundsätzliche zeitliche Rahmen mit den drei vorgezogenen Jubiläumspartien in Südamerika und dem anschließenden Schwerpunkt des Turniers in Spanien, Portugal und Marokko.
Die endgültigen Paarungen können ohnehin erst nach Abschluss der Qualifikation und der Gruppenauslosung festgelegt werden. Danach wird klar sein, welche Teams wann und in welchem Stadion spielen.
Für Fans aus Deutschland wird dabei besonders interessant, ob das DFB-Team – im Fall einer erfolgreichen Qualifikation – ausschließlich auf der Iberischen Halbinsel beziehungsweise in Marokko spielt oder möglicherweise einer Gruppe mit einem Jubiläumsspiel in Südamerika zugelost werden könnte.
Große Entfernungen als Besonderheit des Turniers
Die WM 2030 unterscheidet sich deutlich von klassischen Weltmeisterschaften in einem oder zwei benachbarten Ländern. Die drei Hauptgastgeber liegen zwar geografisch vergleichsweise dicht beieinander. Zwischen Südamerika und Europa beziehungsweise Nordafrika liegen dagegen mehrere Tausend Kilometer.
Um sportliche Nachteile abzumildern, sieht die FIFA für die sechs Teams, die an den drei Jubiläumsspielen teilnehmen, nach ihrem Auftakt eine besonders lange Pause vor. Rund elf bis zwölf Tage sollen zwischen dem ersten Spiel in Südamerika und der zweiten Partie liegen. Andere Teams der betroffenen Gruppen sollen etwa fünf bis sechs Tage Pause erhalten.
Damit sollen Reisezeit, Regeneration und Akklimatisierung berücksichtigt werden. Trotzdem dürfte dieser Teil des Spielplans zu den meistdiskutierten Besonderheiten der WM gehören.
Tickets für die Fußball-WM 2030
Tickets für die Fußball-WM 2030 sind derzeit noch nicht erhältlich. Preise, Verkaufsphasen und Vergabeverfahren wurden von der FIFA noch nicht veröffentlicht.
Erfahrungsgemäß erfolgt der offizielle Verkauf in mehreren Phasen und teilweise über Losverfahren. Interessierte sollten Karten ausschließlich über die offiziellen FIFA-Kanäle beziehungsweise später autorisierte Verkaufsstellen erwerben.
Besonders begehrt dürften das Jubiläumsspiel in Montevideo, die ersten Partien in den drei Hauptgastgeberländern, mögliche Spiele der Gastgeber sowie Halbfinale und Finale sein.
Wer überträgt die WM 2030 im TV und Livestream?
Welche Sender die Fußball-WM 2030 in Deutschland im Free-TV und Livestream zeigen, steht derzeit noch nicht abschließend fest. Die Medienrechte werden von der FIFA für einzelne Märkte vergeben.
Bis zum Turnier können sich sowohl die Rechteinhaber als auch die Verteilung zwischen Free-TV, Streaming und möglichen Pay-TV-Angeboten noch verändern. Konkrete Angaben zur deutschen Übertragung sollten deshalb erst ergänzt werden, wenn entsprechende Verträge offiziell bekanntgegeben wurden.
Wer sind die Favoriten auf den WM-Titel 2030?
Vier Jahre vor einer Weltmeisterschaft ist eine seriöse Favoritenprognose schwierig. Spanien geht nach dem WM-Titel 2026 mit einer jungen Generation in den neuen Zyklus und besitzt bei der WM 2030 zusätzlich Heimvorteil. Auch andere traditionelle Fußballnationen wie Frankreich, Argentinien, Brasilien, Portugal, Deutschland oder England dürften ihre Teams bis 2030 erheblich weiterentwickeln.
Hinzu kommen Nationen, die bereits in den vergangenen Jahren den Abstand zur Weltspitze verkleinert haben. Gerade Gastgeber Marokko besitzt eine starke Nachwuchsstruktur und kann 2030 ebenfalls vom Heimvorteil profitieren. Die FIFA selbst erwartet, dass sich bis zum Turnier mehrere derzeit aufstrebende Teams zu ernsthaften Konkurrenten entwickeln können.
Eine belastbare Favoritenliste wird sich deshalb erst nach der EM 2028 und mit Beginn der WM-Qualifikation herauskristallisieren.
100 Jahre Fußball-Weltmeisterschaft
Die historische Bedeutung ist eines der zentralen Themen der WM 2030. Als die erste Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay ausgetragen wurde, nahmen lediglich 13 Teams teil. Das Finale gewann Uruguay mit 4:2 gegen Argentinien.
100 Jahre später ist aus dem vergleichsweise kleinen Turnier eines der größten Sportereignisse der Welt geworden. Die WM 2030 soll diese Entwicklung symbolisch miteinander verbinden: vom Estadio Centenario in Montevideo über die traditionsreichen Fußballstandorte Spaniens und Portugals bis nach Marokko und damit zum zweiten Männer-WM-Gastgeber Afrikas.
Gerade dieser historische Rahmen dürfte die WM 2030 von anderen Turnieren unterscheiden.
Kritik und Herausforderungen rund um die WM 2030
Die Verteilung auf drei Kontinente wird nicht nur positiv gesehen. Diskutiert werden vor allem die zusätzlichen Flugreisen, die Umweltbilanz sowie mögliche sportliche Nachteile durch unterschiedliche Reisewege.
Auch die mögliche Erweiterung auf 64 Teams ist umstritten. Befürworter versprechen sich eine größere globale Beteiligung und zusätzliche Chancen für bislang selten qualifizierte Fußballnationen. Kritiker verweisen dagegen auf die Belastung des internationalen Spielkalenders, eine mögliche Verwässerung der Qualifikation und ein noch größeres Turnier mit zusätzlichem Reiseaufwand. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hatte sich bereits deutlich gegen eine weitere Vergrößerung ausgesprochen.
Diese Diskussion dürfte die Vorbereitung auf die WM 2030 noch einige Zeit begleiten.
Fußball-WM 2030: Ein außergewöhnliches Jubiläumsturnier
Schon mehrere Jahre vor dem ersten Anpfiff steht fest, dass die Fußball-WM 2030 ein besonderes Turnier werden wird. Sechs Gastgeberländer, drei Kontinente und die Rückkehr nach Uruguay genau 100 Jahre nach der ersten Weltmeisterschaft sorgen für einen historischen Rahmen.
Der sportliche Mittelpunkt liegt in Spanien, Portugal und Marokko. Gleichzeitig schlagen die drei Jubiläumsspiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay die Brücke zur WM-Geschichte.
Viele entscheidende Fragen sind im Oktober 2026 allerdings noch offen. Dazu gehören der endgültige Turniermodus, eine mögliche Erweiterung auf 64 Teams, der komplette Spielplan, die Gruppen, die meisten Teilnehmer, der Finalort, die Ticketpreise sowie die TV-Übertragung in Deutschland. Entsprechend wird die WM 2030 in den kommenden Jahren immer konkretere Formen annehmen.
FAQ zur Fußball-WM 2030
Wo findet die Fußball-WM 2030 statt?
Die Hauptgastgeber sind Spanien, Portugal und Marokko. Zusätzlich finden jeweils ein Jubiläumsspiel in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt. Damit wird die WM in sechs Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen.
Wann beginnt die WM 2030?
Nach der bisherigen Planung finden am 8. und 9. Juni 2030 die drei Jubiläumsspiele in Südamerika statt. Die reguläre Eröffnung in Spanien, Portugal und Marokko ist für den 13. beziehungsweise 14. Juni vorgesehen.
Wann ist das Finale der WM 2030?
Das Finale ist nach aktuellem FIFA-Zeitplan für Sonntag, den 21. Juli 2030 vorgesehen. Der Austragungsort steht noch nicht endgültig fest.
Wie viele Teams nehmen an der WM 2030 teil?
Bislang basiert die Planung auf dem mit der WM 2026 eingeführten Teilnehmerfeld von 48 Teams. Im Jahr 2026 lässt die FIFA allerdings eine mögliche Erweiterung auf 64 Teilnehmer prüfen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Welche Teams sind bereits für die WM 2030 qualifiziert?
Spanien, Portugal, Marokko, Uruguay, Argentinien und Paraguay sind als Gastgeber automatisch qualifiziert.
Ist Deutschland für die WM 2030 qualifiziert?
Nein. Deutschland gehört nicht zu den Gastgebern und muss sich über die europäische WM-Qualifikation einen Startplatz sichern.
Wer ist Bundestrainer bei der WM 2030?
Jürgen Klopp ist seit August 2026 Bundestrainer und besitzt beim DFB einen Vertrag, der ihn bis zur Fußball-WM 2030 führen soll. Ob er tatsächlich beim Turnier auf der Bank sitzt, hängt selbstverständlich von der sportlichen Entwicklung der kommenden Jahre ab.
Gibt es bereits Tickets für die WM 2030?
Nein. Der offizielle Ticketverkauf für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 hat noch nicht begonnen.
Wo wird das WM-Finale 2030 gespielt?
Der endgültige Austragungsort des Finales wurde von der FIFA noch nicht offiziell festgelegt.
