DFB-Kader für Nations League gegen Serbien und die Niederlande

Keine News mehr verpassen! 🇩🇪 Folge unserem WhatsApp-Kanal für aktuelle Meldungen, Ergebnisse und Updates! Jetzt auf WhatsApp folgen →

Niclas Füllkrug ist zurück, Wael Mohya erstmals dabei: Jürgen Klopp hat am Donnerstag, 5. November 2026, seinen DFB-Kader für die letzten beiden Länderspiele des Jahres bekannt gegeben. Der Bundestrainer nominierte 24 Spieler für die Nations-League-Partien gegen Serbien und die Niederlande. Nach dem großen Aufgebot zum Amtsantritt fällt die Auswahl diesmal deutlich kleiner aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Jürgen Klopp hat 24 Spieler für die November-Länderspiele nominiert.
  • Niclas Füllkrug von Werder Bremen kehrt in die Nationalmannschaft zurück.
  • Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach gehört erstmals zum A-Aufgebot.
  • Deutschland spielt am 13.11.2026 in Serbien und am 16.11.2026 in Berlin gegen die Niederlande, jeweils um 20:45 Uhr.
  • Nach vier Gruppenspielen liegt das DFB-Team mit fünf Punkten hinter den Niederlanden und Griechenland, die jeweils acht Punkte haben.

Klopp verkleinert den DFB-Kader auf 24 Spieler

Bei seiner ersten Nominierung hatte Klopp insgesamt 44 Spieler für zwei Aufgebote und vier Länderspiele ausgewählt. Nun arbeitet der Bundestrainer wieder mit einem gemeinsamen Kader für beide Begegnungen. Die Nominierung zeigt damit deutlicher, auf welche Spieler er nach der ersten Sichtungsphase setzt.

Dass die Auswahl schwerfiel, begründet Klopp mit der Konkurrenz um die Plätze. Gegenüber DFB.TV beschrieb er sein Aufgebot so: „Wir haben in der Mannschaft einen bunten Mix aus sehr jung und durchaus erfahren dabei.“ Nach seinen Worten hätten sich weitere Spieler eine Berufung verdient.

Für die diesmal nicht berücksichtigten Profis bedeutet das allerdings keinen endgültigen Abschied. Schon nach dem Oktober-Lehrgang hatte Klopp betont, dass auch die U21-Spieler zu seinem Kandidatenkreis gehören und weitere Akteure hinzukommen können. Zugleich will er auf den bereits vermittelten Abläufen aufbauen. Die nächste Zusammenkunft soll also der Weiterentwicklung der Spielidee dienen.

Niclas Füllkrug kehrt mit starker Torquote zurück

Füllkrugs Rückkehr ist eine der wichtigsten Personalentscheidungen. Der 33 Jahre alte Angreifer hat für Werder Bremen in den ersten acht Bundesliga-Spielen neun Tore erzielt. Hinzu kommen drei Treffer in zwei DFB-Pokalpartien. Mit zwölf Toren in zehn Pflichtspielen hat er sich sportlich nachdrücklich empfohlen.

Der kicker hatte bereits am 4. November unter Berufung auf Sky über die bevorstehende Nominierung berichtet. Nun ist das Comeback im Aufgebot offiziell. Füllkrug gehörte zuletzt im September 2025 zum deutschen Kader, blieb damals gegen die Slowakei aber ohne Einsatz. Seine bisherige Bilanz im Nationaltrikot: 14 Tore in 24 Länderspielen.

Diese Quote erklärt, weshalb die Diskussion über seine Rückkehr so intensiv geführt wurde. Die deutsche Offensive blieb zuletzt beim 0:0 in Griechenland ohne Treffer. Füllkrug bringt für die anstehenden Aufgaben Erfahrung und nachgewiesene Abschlussstärke mit. Ob er direkt zur Startelf gehört oder als Einwechselspieler zum Einsatz kommt, ist mit der Nominierung noch nicht entschieden.

Wael Mohya erhält erstmals eine Chance im A-Team

Mit Wael Mohya schafft ein erst 17 Jahre alter Offensivspieler den Sprung in Klopps Aufgebot. Der Gladbacher gehört bislang zum deutschen U21-Kreis und ist nun erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert. Für ihn eröffnet sich damit die Chance, sich im Training und möglicherweise auch in einem der beiden Pflichtspiele auf der nächsten internationalen Stufe zu zeigen.

Mohya ist der einzige erstmals berufene Spieler im November-Kader. Dennoch könnten mehrere Profis ihr Debüt feiern: Auch Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart und Brajan Gruda von RB Leipzig haben noch kein A-Länderspiel bestritten. Eine erste Kadernominierung und ein erster Einsatz sind dabei zwei unterschiedliche Schritte. Bei Mohya könnte beides in diesen Lehrgang fallen, Jeltsch und Gruda waren bereits zuvor berücksichtigt worden.

Der komplette DFB-Kader für November 2026

Das Aufgebot umfasst drei Torhüter, acht Abwehrspieler, zehn Mittelfeldspieler und drei Angreifer.

PositionSpielerVerein
TorAlexander NübelBeşiktaş Istanbul
Marc-André ter StegenAjax Amsterdam
Jonas UrbigFC Bayern München
AbwehrWaldemar AntonBorussia Dortmund
Nathaniel BrownFC Bayern München
Finn JeltschVfB Stuttgart
Maximilian MittelstädtVfB Stuttgart
Nico SchlotterbeckBorussia Dortmund
Jonathan TahFC Bayern München
Malick ThiawNewcastle United
Philipp TreuSC Freiburg
MittelfeldTom BischofFC Bayern München
Saïd El Mala1. FC Köln
Brajan GrudaRB Leipzig
Lennart KarlFC Bayern München
Joshua KimmichFC Bayern München
Wael MohyaBorussia Mönchengladbach
Felix NmechaBorussia Dortmund
Aleksandar PavlovićFC Bayern München
Derry ScherhantSC Freiburg
Florian WirtzFC Liverpool
AngriffYounes EbnoutalibEintracht Frankfurt
Niclas FüllkrugWerder Bremen
Kai HavertzFC Arsenal

Diese Spieler fehlen im November-Aufgebot

Die Verkleinerung des Kaders führt auch zu prominenten Nichtberücksichtigungen. David Raum, Karim Adeyemi und Nick Woltemade stehen diesmal ebenso wenig auf der Liste wie Yann Aurel Bisseck und Ridle Baku. Ihre Abwesenheit lässt sich aus dem veröffentlichten Aufgebot ablesen; eine individuelle Begründung für jede Entscheidung enthält die kurze DFB-Mitteilung nicht.

Bei Jamal Musiala und Serge Gnabry ist die Ausgangslage eine andere: Die beiden Bayern-Profis stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Dadurch fehlen zwei erfahrene Offensivkräfte.

Erneut dabei ist dagegen Philipp Treu. Der Freiburger hatte bereits in der ersten Länderspielphase unter Klopp viel Verantwortung erhalten. Der Bundestrainer lobte anschließend besonders seine offensive Einbindung und seinen unbekümmerten Auftritt. Die erneute Berufung gibt Treu die Gelegenheit, daran anzuknüpfen.

Gegen Serbien und die Niederlande geht es um das Viertelfinale

Deutschland steht vor den letzten beiden Gruppenspielen unter Zugzwang. Nach vier Begegnungen hat die Auswahl fünf Punkte gesammelt. Die Niederlande und Griechenland liegen mit jeweils acht Zählern davor. Nur die beiden besten Teams der Gruppe erreichen das Viertelfinale.

Damit bekommt insbesondere das direkte Duell mit den Niederlanden in Berlin großes Gewicht. Zunächst muss das DFB-Team aber in Serbien punkten, um seine Ausgangslage zu verbessern. Der kicker verweist in seiner Vorschau auf den erheblichen Druck, der aus dem dritten Tabellenplatz entsteht.

Die Vorbereitung beginnt am Montag, 9. November, in Herzogenaurach. Nach dem vom kicker veröffentlichten Ablaufplan reist die Auswahl am 12. November nach Belgrad. Nach dem Serbien-Spiel geht es zunächst zurück nach Herzogenaurach, ehe am 15. November der Transfer nach Berlin folgt.

Termine und TV-Übertragung der nächsten Länderspiele

DatumUhrzeitOrtSpielpaarungFree-TV
13.11.202620:45 UhrBelgradSerbien – DeutschlandRTL
16.11.202620:45 UhrBerlinDeutschland – NiederlandeARD
Hinweis: Alle Anstoßzeiten entsprechen der deutschen Zeit.

Das Auswärtsspiel in Belgrad findet ohne Zuschauer statt. Grund ist eine rechtskräftige UEFA-Sanktion gegen den serbischen Verband wegen rassistischen und diskriminierenden Verhaltens bei früheren Nations-League-Spielen. Der Ausschluss betrifft auch die deutschen Gästefans.

FAQ zum DFB-Kader von Jürgen Klopp

Wie viele Spieler hat Jürgen Klopp nominiert?

Zum am 5. November 2026 veröffentlichten Aufgebot gehören 24 Spieler. Sie verteilen sich auf drei Torhüter, acht Abwehrspieler, zehn Mittelfeldspieler und drei Angreifer.

Wer ist erstmals im DFB-Kader dabei?

Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach ist erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert. Der offensive Mittelfeldspieler ist 17 Jahre alt und war zuvor bereits im deutschen U21-Team dabei.

Ist Niclas Füllkrug wieder in der Nationalmannschaft?

Ja. Der Werder-Stürmer gehört zum November-Kader. Er hat sich mit neun Bundesliga-Toren in acht Einsätzen empfohlen und kommt bislang auf 14 Treffer in 24 A-Länderspielen.

Welche Spieler könnten ihr Länderspieldebüt feiern?

Wael Mohya, Finn Jeltsch und Brajan Gruda haben noch kein A-Länderspiel absolviert. Alle drei könnten gegen Serbien oder die Niederlande erstmals eingesetzt werden.

Warum fehlen Jamal Musiala und Serge Gnabry?

Die beiden Bayern-Spieler stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Sie gehören deshalb nicht zum Aufgebot für die November-Länderspiele.

Wann spielt Deutschland als Nächstes?

Deutschland tritt am 13. November 2026 um 20:45 Uhr in Belgrad gegen Serbien an. Am 16. November folgt um 20:45 Uhr das Heimspiel gegen die Niederlande im Berliner Olympiastadion.

Wo werden die beiden Länderspiele übertragen?

Serbien gegen Deutschland läuft bei RTL im Free-TV. Das Heimspiel gegen die Niederlande überträgt die ARD.

AM BALL BLEIBEN

Verpasse keine News und Angebote mehr!

Ja, ich möchte E-Mails erhalten. Abmeldung jederzeit möglich!

FUSSBALL-NEWSLETTER

Trage dich in unseren Fußball-Newsletter ein und verpasse keine News mehr!

Ja, ich möchte Meldungen per E-Mail erhalten. Abmeldung jederzeit möglich!