WM 2026 Halbfinale: Frankreich gegen Spanien mit Aufstellungen und Kader

Im Halbfinale der Fußball-WM 2026 Frankreich gegen Spanien treffen zwei der stärksten Mannschaften des Turniers aufeinander. Das Spiel steigt am 14. Juli 2026 im Dallas Stadium in Arlington, Texas. Der Sieger zieht ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ein und trifft dort auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien.

Für Frankreich ist es die Chance auf das dritte WM-Finale in Folge. Spanien steht erstmals seit dem Titelgewinn 2010 wieder in einem WM-Halbfinale und will seine starke Turnierentwicklung mit dem Einzug ins Endspiel krönen. Das Duell lebt von großen Namen, klaren Spielideen und einer besonderen taktischen Spannung: Frankreich setzt auf Tempo, Umschaltmomente und individuelle Klasse, Spanien auf Ballkontrolle, Pressing und defensive Stabilität.

Aufstellung von Frankreich gegen Spanien

Frankreich startet im Halbfinale mit Mike Maignan im Tor. Die Viererkette bilden Jules Koundé, Dayot Upamecano, William Saliba und Lucas Digne. Im zentralen Mittelfeld stehen Aurélien Tchouaméni und Adrien Rabiot. Davor beginnen Ousmane Dembélé, Michael Olise und Bradley Barcola hinter Kapitän Kylian Mbappé. Tchouaméni kehrt nach seiner Verletzungspause zurück, Barcola erhält links offensiv den Vorzug vor Désiré Doué.

PositionNr.Spieler
Tor16Mike Maignan
Abwehr5Jules Koundé
Abwehr4Dayot Upamecano
Abwehr17William Saliba
Abwehr3Lucas Digne
Mittelfeld8Aurélien Tchouaméni
Mittelfeld14Adrien Rabiot
Angriff7Ousmane Dembélé
Angriff11Michael Olise
Angriff12Bradley Barcola
Angriff10Kylian Mbappé
  • Voraussichtliches System: 4-2-3-1
  • Kapitän: Kylian Mbappé
  • Trainer: Didier Deschamps

Aufstellung von Spanien gegen Frankreich

Spanien geht unverändert ins Halbfinale. Unai Simón steht im Tor. In der Abwehr starten Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte und Marc Cucurella. Im Mittelfeld setzt Luis de la Fuente erneut auf Rodri, Fabián Ruiz und Dani Olmo. Die Offensive bilden Lamine Yamal, Álex Baena und Mikel Oyarzabal. Pedri sitzt erneut zunächst auf der Bank, ebenso Mikel Merino, der in der K.-o.-Phase bereits zweimal als Joker entscheidend traf.

PositionNr.Spieler
Tor23Unai Simón
Abwehr12Pedro Porro
Abwehr22Pau Cubarsí
Abwehr14Aymeric Laporte
Abwehr24Marc Cucurella
Mittelfeld16Rodri
Mittelfeld8Fabián Ruiz
Mittelfeld10Dani Olmo
Angriff19Lamine Yamal
Angriff15Álex Baena
Angriff21Mikel Oyarzabal

Voraussichtliches System: 4-3-3
Kapitän: Rodri
Trainer: Luis de la Fuente

Frankreichs WM-Kader mit Rückennummern

Die französischen Rückennummern folgen der veröffentlichten Turnierliste für die WM 2026. Kylian Mbappé trägt die Nummer 10, Ousmane Dembélé die Nummer 7, Mike Maignan die Nummer 16.

PositionNr.SpielerVerein
Tor1Brice SambaRennes
Tor16Mike MaignanAC Mailand
Tor23Robin RisserLens
Abwehr2Malo GustoChelsea
Abwehr3Lucas DigneAston Villa
Abwehr4Dayot UpamecanoBayern München
Abwehr5Jules KoundéFC Barcelona
Abwehr15Ibrahima KonatéFC Liverpool
Abwehr17William SalibaArsenal
Abwehr19Theo HernándezAl Hilal
Abwehr21Lucas HernándezParis Saint-Germain
Abwehr26Maxence LacroixCrystal Palace
Mittelfeld6Manu KonéAS Rom
Mittelfeld8Aurélien TchouaméniReal Madrid
Mittelfeld13N’Golo KantéFenerbahçe
Mittelfeld14Adrien RabiotAC Mailand
Mittelfeld18Warren Zaïre-EmeryParis Saint-Germain
Angriff7Ousmane DembéléParis Saint-Germain
Angriff9Marcus ThuramInter Mailand
Angriff10Kylian MbappéReal Madrid
Angriff11Michael OliseBayern München
Angriff12Bradley BarcolaParis Saint-Germain
Angriff20Désiré DouéParis Saint-Germain
Angriff22Jean-Philippe MatetaCrystal Palace
Angriff24Rayan CherkiManchester City
Angriff25Maghnes AklioucheAS Monaco

Frankreichs Trainerteam bei der WM 2026

Frankreich wird weiterhin von Didier Deschamps betreut. Für den Weltmeistertrainer von 2018 ist es das letzte große Turnier mit der Équipe Tricolore. DAZN listet für Frankreichs WM-Team außerdem Guy Stéphan als Co-Trainer, Philippe Brocherieux als Teammanager und Cyril Moine als Fitnesstrainer.

NameFunktion
Didier DeschampsCheftrainer
Guy StéphanCo-Trainer
Philippe BrocherieuxTeammanager
Cyril MoineFitnesstrainer

Spaniens WM-Kader mit Rückennummern

Die spanischen Rückennummern wurden vom Verband RFEF offiziell veröffentlicht. Auffällig: David Raya trägt die Nummer 1, obwohl im Turnier Unai Simón mit der Nummer 23 im Tor steht. Rodri trägt die 16, Dani Olmo die 10 und Lamine Yamal die 19.

PositionNr.SpielerVerein
Tor1David RayaArsenal
Tor13Joan GarcíaFC Barcelona
Tor23Unai SimónAthletic Club
Abwehr2Marc PubillAtlético Madrid
Abwehr3Alejandro GrimaldoBayer Leverkusen
Abwehr4Eric GarcíaFC Barcelona
Abwehr5Marcos LlorenteAtlético Madrid
Abwehr12Pedro PorroTottenham Hotspur
Abwehr14Aymeric LaporteAthletic Club
Abwehr22Pau CubarsíFC Barcelona
Abwehr24Marc CucurellaChelsea
Mittelfeld6Mikel MerinoArsenal
Mittelfeld8Fabián RuizParis Saint-Germain
Mittelfeld9GaviFC Barcelona
Mittelfeld10Dani OlmoFC Barcelona
Mittelfeld16RodriManchester City
Mittelfeld18Martín ZubimendiArsenal
Mittelfeld20PedriFC Barcelona
Angriff7Ferran TorresFC Barcelona
Angriff11Yeremy PinoCrystal Palace
Angriff15Álex BaenaAtlético Madrid
Angriff17Nico WilliamsAthletic Bilbao
Angriff19Lamine YamalFC Barcelona
Angriff21Mikel OyarzabalReal Sociedad
Angriff25Víctor MuñozOsasuna
Angriff26Borja IglesiasCelta Vigo

Spaniens Trainerteam bei der WM 2026

Spanien wird von Luis de la Fuente trainiert. Der Europameister-Coach hat die Mannschaft nach dem EM-Titel 2024 weiterentwickelt und setzt bei der WM 2026 auf eine Mischung aus Ballbesitz, taktischer Disziplin und jungen Schlüsselspielern. Zum Trainerteam gehören unter anderem Juanjo González als Co-Trainer, Miguel Ángel España als Torwarttrainer, Carlos Alberto Cruz als Fitnesstrainer und Pablo Peña als Chefanalyst.

NameFunktion
Luis de la FuenteCheftrainer
Juanjo GonzálezCo-Trainer
Miguel Ángel EspañaTorwarttrainer
Carlos Alberto CruzFitnesstrainer
Pablo PeñaChefanalyst

Der Weg ins Halbfinale: Frankreich und Spanien im Vergleich

Frankreich kommt mit einer nahezu makellosen Bilanz ins Halbfinale. Die Mannschaft von Didier Deschamps gewann ihre Gruppe, schlug Schweden im Sechzehntelfinale, Paraguay im Achtelfinale und Marokko im Viertelfinale. Besonders auffällig ist, dass Frankreich in der K.-o.-Phase defensiv sehr stabil blieb und gleichzeitig offensiv durch Mbappé, Dembélé, Olise und Barcola enormes Tempo auf den Platz bringt. AP meldete vor dem Halbfinale, dass Mbappé trotz leichter Knöchelprobleme in der Startelf steht und mit acht Turniertoren im Rennen um die Torjägerkrone liegt.

Spanien startete mit einem 0:0 gegen Kap Verde holprig ins Turnier, steigerte sich danach aber deutlich. In der K.-o.-Phase besiegte La Roja Österreich, Portugal und Belgien. Besonders bemerkenswert ist die Defensivbilanz: Spanien kassierte bis zum Halbfinale nur ein Gegentor. Gegen Portugal und Belgien erzielte Mikel Merino jeweils späte entscheidende Treffer als Einwechselspieler, sitzt gegen Frankreich aber zunächst wieder auf der Bank.

Schlüsselspieler bei Frankreich

Der wichtigste Spieler Frankreichs bleibt Kylian Mbappé. Der Kapitän ist nicht nur Torjäger, sondern auch der zentrale Fixpunkt im französischen Angriff. Seine Tiefenläufe, seine Abschlüsse aus halblinker Position und seine Fähigkeit, enge Spiele mit Einzelaktionen zu entscheiden, machen ihn zur größten Gefahr für Spanien.

Neben Mbappé ist Ousmane Dembélé auf dem rechten Flügel ein Schlüsselspieler. Er bindet Gegenspieler, kann sowohl nach außen als auch nach innen gehen und öffnet Räume für Olise und Mbappé. Michael Olise spielt als kreativer Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff eine zentrale Rolle. Mit seiner Technik, seinem Timing und seinen Schnittstellenpässen kann er Spaniens kompakte Defensive aufbrechen.

Im Mittelfeld wird Aurélien Tchouaméni besonders wichtig. Seine Rückkehr in die Startelf gibt Frankreich mehr Stabilität, Zweikampfstärke und Absicherung gegen Spaniens Ballbesitzspiel. Zusammen mit Adrien Rabiot soll er verhindern, dass Rodri, Fabián Ruiz und Dani Olmo das Spiel dauerhaft kontrollieren.

Schlüsselspieler bei Spanien

Bei Spanien steht Lamine Yamal im Fokus. Der Flügelspieler startet zum sechsten Mal in Folge und ist einer der wichtigsten Eins-gegen-eins-Spieler im spanischen Angriff. Seine Aufgabe wird es sein, Lucas Digne defensiv zu binden und gleichzeitig Räume hinter der französischen Abwehr zu attackieren. AP hob vor dem Spiel hervor, dass Yamal kurz nach seinem 19. Geburtstag erneut in der Startelf steht.

Der taktische Mittelpunkt bleibt Rodri. Als Kapitän, Ballverteiler und Absicherung vor der Abwehr ist er der wichtigste Spieler im spanischen Zentrum. Neben ihm sollen Fabián Ruiz und Dani Olmo für Verbindung, Pressingresistenz und Offensivaktionen sorgen. Gerade Olmo ist als Zwischenraumspieler entscheidend, weil er sich zwischen Frankreichs Mittelfeld- und Abwehrlinie bewegen kann.

In der Offensive ersetzt Spanien nicht allein über Tempo, sondern über Struktur. Álex Baena und Mikel Oyarzabal ergänzen Lamine Yamal als bewegliche Angreifer. Von der Bank bleibt Mikel Merino ein besonderer Faktor: Er traf sowohl gegen Portugal als auch gegen Belgien spät entscheidend und kann erneut zum Joker werden.

Taktische Ausgangslage: Tempo gegen Kontrolle

Das Halbfinale Frankreich gegen Spanien ist ein klassisches Duell zweier Spielideen. Frankreich kann tiefer stehen, schnell umschalten und mit Mbappé, Dembélé, Olise und Barcola in wenigen Sekunden gefährlich werden. Spanien wird dagegen versuchen, über Ballbesitz und Positionsspiel die Kontrolle zu übernehmen.

Entscheidend wird, ob Spanien die französischen Konter unterbinden kann. Verliert La Roja den Ball im Aufbau, drohen direkte Läufe in den Rücken von Cucurella, Porro, Laporte und Cubarsí. Auf der anderen Seite muss Frankreich vermeiden, zu passiv zu werden. Wenn Rodri, Fabián Ruiz und Dani Olmo dauerhaft zwischen den Linien kombinieren können, wird Spanien das Spieltempo diktieren.

Besonders spannend ist das Duell auf den Flügeln. Frankreich bringt über Dembélé und Barcola viel Geschwindigkeit, Spanien über Lamine Yamal und Baena viel Kreativität. Dazu kommen zwei erfahrene Trainer, die während des Spiels reagieren können: Deschamps mit körperlicher Stabilität und Tempo von der Bank, de la Fuente mit Pedri, Merino, Ferran Torres oder Nico Williams als Optionen für die zweite Halbzeit.

Fazit zum WM 2026 Halbfinale Frankreich – Spanien

Das WM 2026 Halbfinale Frankreich gegen Spanien ist eines der hochklassigsten Spiele des Turniers. Frankreich kommt mit großer Offensivpower, viel Turniererfahrung und einem formstarken Kylian Mbappé. Spanien bringt defensive Stabilität, Ballkontrolle und eine junge, technisch starke Mannschaft mit.

Die aktuellen Aufstellungen zeigen die unterschiedlichen Schwerpunkte: Frankreich setzt mit Barcola, Dembélé, Olise und Mbappé auf maximale Geschwindigkeit und Durchschlagskraft. Spanien vertraut seiner eingespielten Elf mit Rodri als Zentrum, Lamine Yamal als Kreativspieler und Oyarzabal als flexiblem Angreifer. Wer dieses Halbfinale gewinnt, steht im Finale der WM 2026 – und darf vom großen Titel träumen.

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