Women’s Champions League: FC Barcelona überrollt Real Madrid

FC Barcelona Femení zerlegt Real Madrid erneut und äußerst deutlich mit 6:0, insgesamt mit 12:2 nach Hin- und Rückspiel: Barça-Kapitänin Alexia feiert ihr 500. Spiel für ihren Club vor 60.067 Fans im ausverkauften Camp Nou.

Der FC Barcelona Femení hat den Frauen-Clásico im Rückspiel des Viertelfinals der Women’s Champions League mit 6:0 gewonnen und Real Madrid damit mit einem Gesamtergebnis von 12:2 aus dem Wettbewerb geschossen. Im ausverkauften Spotify Camp Nou sahen 60.067 Zuschauer:innen eine einseitige Partie, in der Barça die Überlegenheit aus dem 6:2-Hinspiel noch einmal eindrucksvoll bestätigte. Im Halbfinale wartet nun der FC Bayern.

Schon früh war klar, in welche Richtung der Abend laufen würde. Alexia Putellas nutzte in der 8. Minute einen Abpraller nach einem Misa-Reflex zum 1:0 und setzte damit den emotionalen Höhepunkt eines besonderen Abends: Es war ihr 500. Pflichtspiel für Barça. Danach legte Barcelona sofort nach. Caroline Graham Hansen traf zum 2:0, Irene Paredes erhöhte auf 3:0, Ewa Pajor stellte noch vor der Pause auf 4:0. Nach dem Seitenwechsel traf Hansen ein zweites Mal, ehe Esmee Brugts den Schlusspunkt zum 6:0 setzte.

Der Spielbericht liest sich wie die Chronik totaler Kontrolle. Barça dominierte Ball und Räume, presste Real Madrid früh zurück und ließ dem Rivalen kaum Luft. Der Klub selbst sprach völliger Überlegenheit über beide Spielhälften hinweg. Real Madrid hielt nur punktuell dagegen, laut offiziellem Klubbericht war Athenea noch vor der Pause die beste Chance der Gäste vorbehalten. Ansonsten gehörte der Abend fast komplett den Gastgeberinnen.

Im Mittelpunkt stand trotzdem Alexia. Die Kapitänin absolvierte nicht nur ihr Jubiläumsspiel, sondern prägte die Partie auch sportlich mit Tor und Vorlage entscheidend. Barça würdigte ihren Meilenstein direkt nach dem Spiel, und auch spanische Nachberichte stellten klar heraus, dass das Camp Nou diesen Abend vor allem als Feier für seine Symbolfigur erlebte.

Aus deutscher Sicht ist vor allem bemerkenswert, dass Merle Frohms und Sara Däbritz zwar im Kader von Real Madrid standen, aber nicht zum Einsatz kamen. Frohms und Däbritz waren nominiert und beim Aufwärmen dabei, erhielten in Barcelona keine Einsatzzeit..

Auch abseits des Rasens war das Spiel prominent besetzt. Aitana Bonmatí ließ sich den Clásico trotz Verletzung nicht entgehen und war nah beim Team auf der Tribüne neben der Bank. Zudem saß Hansi Flick im Stadion und verfolgte das Rückspiel von der Tribüne, Mundo Deportivo sprach von einem guten Zeichen des Trainers der Männer, der schon am Vortag beim Abschlusstraining der Frauen vorbeigeschaut hatte.

Für Real Madrid war der Abend dagegen bitter. Der Klub verabschiedete sich mit einer klaren Niederlage aus der Champions League, kassierte im dritten Clásico binnen kurzer Zeit erneut viele Gegentore und fand auf Barcelonas Tempo, Präzision und Pressing praktisch keine Antworten. Für Barça war es dagegen ein Statement-Sieg: vor großer Kulisse, mit einer Klubikone im Mittelpunkt und mit einem Halbfinalticket gegen Bayern als Belohnung.

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