Wer sich für die WM 2026 Gruppen interessiert, bekommt bei dieser Weltmeisterschaft so viel Stoff wie nie zuvor. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko ist die erste Fußball-WM mit 48 Teams. Dadurch wächst nicht nur das Teilnehmerfeld, sondern auch die Gruppenphase deutlich. Statt acht Vorrundengruppen wie früher gibt es diesmal zwölf Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Die WM läuft vom 11. Juni bis 19. Juli 2026.
Das bedeute: mehr Spiele, mehr Teams, mehr direkte Duelle zwischen etablierten Top-Teams und spannenden Außenseitern. Gleichzeitig sind die WM 2026 Gruppen aktuell noch nicht in jedem Fall vollständig besetzt. Zwar fand die Final Draw bereits am 5. Dezember 2025 in Washington, D.C. statt, doch sechs Startplätze werden erst über die europäischen Play-offs sowie das FIFA-Play-off-Turnier am 26. und 31. März 2026 endgültig vergeben.
Wie funktioniert die Gruppenphase der WM 2026?
Der neue Modus ist schnell erklärt: Die 48 Teams werden auf zwölf Gruppen von A bis L verteilt. In jeder Gruppe spielt jede Mannschaft einmal gegen jede andere. Damit hat jedes Team in der Vorrunde drei Gruppenspiele. Anschließend ziehen nicht nur die ersten beiden Teams jeder Gruppe in die K.o.-Phase ein, sondern zusätzlich auch die acht besten Gruppendritten. Danach beginnt bereits das noch gewöhnungsbedürftige Sechzehntelfinale beziehungsweise die Runde der letzten 32.
Genau deshalb sind die WM 2026 Gruppen besonders wichtig. Schon ein dritter Platz kann reichen, aber nur dann, wenn Torverhältnis, Punkte und weitere Tie-Breaker im Vergleich mit den anderen Gruppen stimmen. Für viele Nationen wird also nicht nur jedes Spiel, sondern womöglich jedes einzelne Tor entscheidend.
WM 2026 Gruppen im Überblick
Aktuell sehen die Gruppen der Fußball-WM 2026 so aus:
Gruppe A: Mexiko, Südafrika, Südkorea, Europäisches Play-off D
Gruppe B: Kanada, Europäisches Play-off A, Katar, Schweiz
Gruppe C: Brasilien, Marokko, Haiti, Schottland
Gruppe D: USA, Paraguay, Australien, Europäisches Play-off C
Gruppe E: Deutschland, Curaçao, Elfenbeinküste, Ecuador
Gruppe F: Niederlande, Japan, Europäisches Play-off B, Tunesien
Gruppe G: Belgien, Ägypten, Iran, Neuseeland
Gruppe H: Spanien, Kap Verde, Saudi-Arabien, Uruguay
Gruppe I: Frankreich, Senegal, FIFA-Play-off 2, Norwegen
Gruppe J: Argentinien, Algerien, Österreich, Jordanien
Gruppe K: Portugal, FIFA-Play-off 1, Usbekistan, Kolumbien
Gruppe L: England, Kroatien, Ghana, Panama
Bei den noch offenen europäischen Play-off-Plätzen stehen folgende Teams in den jeweiligen Pfaden:
Play-off A: Italien, Nordirland, Wales, Bosnien und Herzegowina
Play-off B: Ukraine, Schweden, Polen, Albanien
Play-off C: Türkei, Rumänien, Slowakei, Kosovo
Play-off D: Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien, Irland.
Auch im interkontinentalen FIFA-Play-off sind noch zwei WM-Tickets offen: In FIFA-Play-off 1 geht es um einen Platz zwischen Jamaika, Neukaledonien und DR Kongo, in FIFA-Play-off 2 zwischen Bolivien, Suriname und Irak. Diese Spiele beginnen am 26. März 2026 und enden am 31. März 2026.
Deutschlands Gruppe bei der WM 2026
Für Deutschland ist bei den WM 2026 Gruppen besonders natürlich die Gruppe E relevant. Die DFB-Elf trifft dort auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Anders als in mehreren anderen Gruppen gibt es hier keinen offenen Platzhalter mehr, die Konstellation in der WM-Gruppe E steht also bereits vollständig fest.
Auf dem Papier ist das für Deutschland eine lösbare, aber keineswegs triviale Gruppe. Curaçao ist einer der großen Überraschungsteilnehmer und feiert seine Premiere auf der WM-Bühne. Ecuador bringt traditionell viel Tempo, Physis und Intensität mit. Die Elfenbeinküste gehört zu den afrikanischen Teams, die auf dem Niveau einer WM-Gruppe jederzeit für Probleme sorgen können. Aus deutscher Sicht ist das keine klassische Todesgruppe, aber auch ganz sicher keine Vorrunde, die man im Vorbeigehen gewinnt. Diese Einordnung ist eine sportliche Einschätzung auf Basis der ausgelosten Gegner.
Welche WM-Gruppen sind besonders spannend?
Unter den WM 2026 Gruppen stechen einige Konstellationen besonders heraus. Gruppe H mit Spanien, Uruguay, Saudi-Arabien und Kap Verde wirkt auf den ersten Blick extrem reizvoll, weil mit Spanien und Uruguay zwei Schwergewichte aufeinandertreffen und Saudi-Arabien wie auch Kap Verde unangenehme Außenseiterrollen einnehmen. Reuters sprach sogar von einer sehr günstigen Ausgangslage für Spanien, was zugleich zeigt, wie hoch die Erwartungen an den Gruppenfavoriten sind.
Sehr interessant ist auch Gruppe I mit Frankreich, Senegal, Norwegen und einem noch offenen Teilnehmer aus dem FIFA-Play-off. Frankreich gehört zu den Titelfavoriten, Senegal bringt enorme Qualität und Athletik mit, und Norwegen reist mit viel Offensivpotenzial an. Das könnte eine der intensivsten Gruppen des gesamten Turniers werden.
Ebenfalls attraktiv ist Gruppe L mit England, Kroatien, Ghana und Panama. Hier treffen mehrere Nationen aufeinander, die auf WM-Niveau Erfahrung mitbringen und in K.o.-Spielen immer unangenehm sein können. England geht als Favorit hinein, doch gerade Kroatien und Ghana geben dieser Gruppe ein hohes Überraschungspotenzial.
Warum sin die Gruppen so besonders?
Das Interesse an den WM 2026 Gruppen ist größer als bei vielen früheren Turnieren, weil der neue Modus das Turnier grundlegend verändert. Durch die zwölf Gruppen gibt es mehr Rechenmodelle, mehr direkte Vergleiche und mehr Diskussionen darüber, welche Gruppe leichter oder schwerer ist. Schon in der Vorrunde können sich komplizierte Konstellationen ergeben, weil nicht nur Platz eins und zwei zählen, sondern auch die Wertung der besten Dritten.
Hinzu kommt, dass die WM 2026 in drei Gastgeberländern und an 16 Spielorten ausgetragen wird. Die Gruppen sind daher nicht nur sportlich relevant, sondern auch organisatorisch: Reisewege, Klima, Stadien und Spielorte können Einfluss auf die Dynamik einer Gruppe haben. Gerade bei einem Turnier mit dieser Größenordnung spielt also nicht nur die reine Auslosung, sondern auch das Umfeld eine Rolle.
Wann stehen alle WM-Gruppen endgültig fest?
Vollständig final sind die WM 2026 Gruppen erst nach den noch ausstehenden Play-offs. Die europäischen Play-offs und das FIFA-Play-off-Turnier finden am 26. und 31. März 2026 statt. Danach stehen alle 48 Teilnehmer fest, und erst dann ist in jeder Gruppe klar, welche Mannschaft den letzten offenen Platz einnimmt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind also die Grundstrukturen aller Gruppen bekannt, aber einige Felder werden erst in den nächsten Tagen endgültig besetzt.
Für Euch heißt das: Wer nach WM 2026 Gruppen sucht, findet schon jetzt die vollständige Auslosungsstruktur und fast alle Teilnehmer. In einzelnen Gruppen lohnt sich in den nächsten Tagen aber noch ein Update, sobald die letzten Sieger aus den Play-offs feststehen.
Die zwölf Gruppen bei der WM 2026 versprechen eine außergewöhnliche Vorrunde
Die WM 2026 Gruppen liefern schon Monate vor dem Turnier reichlich Gesprächsstoff. Der neue 48er-Modus sorgt für mehr Vielfalt, neue Rechenwege und deutlich mehr Spannung in der Vorrunde. Für Deutschland ist die Gruppe mit Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador ambitioniert, aber absolut machbar. Gleichzeitig gibt es mehrere weitere Gruppen, die schon jetzt nach Top-Niveau, Überraschungen und echter WM-Dramatik aussehen.
Wer die WM 2026 Gruppen im Blick behält, versteht früh, wie sich der Weg in die K.o.-Phase entwickeln kann. Genau deshalb gehört die Gruppenübersicht zu den wichtigsten Themen rund um diese Weltmeisterschaft – nicht nur für Fans von Deutschland, sondern für alle, die das Turnier von Beginn an intensiv verfolgen wollen.
